Verabschiedung von Pfarrer Lukaschek

An den Sonntagen, dem 1. und 8. Oktober 2017 verabschiedeten die Gemeinden Salach und Ottenbach Pfarrer Lukaschek. Nach einer Wirkenszeit von nunmehr 14 Jahren verlagert er sein Wirkungsfeld in das untere Remstal nach Weinstadt-Endersbach, Beutelsbach, Rommelshausen, Kernen und weitere Gemeinden.

In Salach fiel die Verabschiedung auf den Erntedanksonntag, den 1. Oktober 2017. Im Anschluss daran haben verschiedene Redner und Gruppierungen von „ihrem Pfarrer“ mit verschiedenen Beiträgen Abschied genommen. Zuerst bedankte sich eine Abordnung der kroatischen Gemeinde mit einem Liedbeitrag, danach folgt Graf Ferdinand von Degenfeld-Schonburg. Pfarrer Siegfried Hösch von der evangelischen Gemeinde Salachs dankte mit sehr persönlichen Worten. Ihm folgte die Geschäftsführerin des ökumenischen Krankenpflegevereins Frau Weiler. Als kleine Überraschung traten Erzieherinnen und Kinder des Kindergartens St. Elisabeth auf und bedankten sich mit einem Lied. Ihnen folgte Salachs Bürgermeister Julian Stipp und die zahlreich erschienenen Pfadfinder mit dem obligatorischen Pfadfinderlied und einem Pfadfinderhemd als Geschenk. Timo Hommel, als dienstältester Ministrant, fasste mit viel Humor die kleinen Versprecher und Begebenheiten der letzten 14 Jahre zusammen. Bevor Pfarrer Lukaschek abschließend das Wort ergriff sprachen noch die beiden Vorsitzenden des KGR Frau Schuster und Herr Arnold das Wort und zu guter Letzt Dekan Martin Erler. Nach Dankesworten von Pfarrer Lukaschek waren alle Anwesenden zur Begegnung vor dem Pater Anselm Schott-Saal eingeladen.

In Ottenbach Festlich schritten, geleitet von einer nicht enden wollenden Schar von 57 Ministranten und Ministrantinnen, Pfr. Lukaschek und Pfarrer Angelo zum Altar. Pfarrer Lukaschek begrüßte die Mitfeiernden, er fühle sich allen sehr verbunden und dankte für zahlreiche Begegnungen, Gemeinsamkeiten und Erlebnisse, die er erleben durfte. Ein Hauch von Wehmut lässt schon jetzt an den kommenden Abschied denken.

Am Ende des Gottesdienstes lud der Zweite Vorsitzende des KGR, Herr Michael Hocke, zur Verabschiedung ein und dankte allen, die diese Feier mitgestaltet haben.

Den Auftakt machen die Ministranten mit dem Lied „Luky, unser Pfarrer, den wir im Herzen bewahren ...“,  in welchem sie ihren Dank an den Pfarrer auf ganz liebenswerte Art Ausdruck geben.

„Talentiert, humorvoll und belesen,“ so charakterisiert der Patronatsherr, Bernhard Graf von Rechberg und Rothenlöwen, Pfr. Lukaschek und betont dessen Verbundenheit mit der gräf­lichen Familie. Tolle Minis bescheinigte Pfarrer Guillet von der ev. Christuskirche Eislingen-Ottenbach unserer Kirchengemeinde. Er wünschte Pfarrer Lukaschek viel Erfolg bei der neuen Herausforderung und gab ihm als Geschenk eine Lutherbibel mit auf den Weg ins Rems­tal.

„Die Zeit mit Dir war wunderbar...“ Dieses Abschiedslied widmeten die Kinder unseres Kindergartens St. Elisabeth Pfr. Lukaschek und von jedem einen lieben Gruß.

Eine gelungene Charakterisierung von Pfr. Lukaschek hörten wir von Herrn Bürgermeister Franz  und Rektor a. D. Herrn Kottmann.

Der Zweite Vorsitzende Herr Hocke erinnerte auch an die Projekte, die in der Amtszeit von Pfr. Lukaschek durchgeführt bzw. auf den Weg gebracht wurden. Noch wichtiger aber waren die seelsorgerischen Aufgaben. Ein Meilenstein war die Begleitung der Gemeinden Salach und Ottenbach bei der Weiterentwicklung und Festigung der Seelsorgeeinheit.

Kinder lagen Pfr. Lukaschek besonders am Herzen, der Kontakt mit Alten und Kranken war ihm wichtig. Legendär auch die Pilgerreisen. Mit dem Wissen von Pfr. Lukaschek erschienen die Kathedralen noch heller - all das wird fehlen. Mit Pfr. Hennig wurde die Ökumene vorangebracht, und die Gottesdienste an den Hochfesten mit Chor und oftmals Orchester waren echte Highlights. „Die Zukunft unserer Gemeinde,“ da war sich der Zweite Vorsitzende sicher, „wird Ihnen auch weiter am Herzen liegen, der Kontakt wird nicht abreißen.“

Als Abschiedsgeschenk erhielt Pfr. Lukaschek von der Kirchengemeinde ein Bild der Ottenbacher Künstlerin Frau Abendschein mit einem Rahmen vom Glasstudio Funk. Mit allen guten Wünschen von der Gemeinde schloss der Zweite Vorsitzende.

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfr. Lukaschek dem Kirchenchor mit seinem neuen Chorleiter, Herrn Lukas Bauer, dem Musikverein, dem Handharmonikaclub, dem Chorkreis, der Band Schwenglisch, dem Organisten und allen irgendwie Beteiligten herzlich.

Den Mitfeiernden wünschte er alles, alles Gute und Gottes Segen in der Begegnung mit Jesus Christus.

Am Schluss des Gottesdienstes sangen die Ministranten die Nationalhymne von Kroatien.

Danach waren alle in den Antoniussaal zum Stehempfang eingeladen, wo sich jeder noch persönlich von Herrn Pfarrer Luka­schek verabschieden konnte.

Altarweihe 27. Mai 2017

Rund 11 Monate waren seit der Schließung der Kirche im Juli 2016 vergangen. Inzwischen verwandelte sich die Kirche zuerst in eine Trümmerlandschaft, danach in eine Baustelle, auf der sich die verschiedensten Handwerker die Türklinke in die Hand gaben. Gespannt erwarteten viele den Tag der Wiedereröffnung und die feierliche Weihe des neuen Altars.

Am Samstag, den 27. Mai 2017 war es nach vielen Vorbereitungen so weit. Viele Gemeindemitglieder – auch aus Ottenbach und den umliegenden Gemeinden und geladene Gäste - hatten sich in der geschmückten Kirche versammelt. Der Musikverein Salach, der Kirchenchor und der Chor con spirito begleiteten festlich den Gottesdienst, der von Weihbischof Dr. Johannes Kreidler geleitet wurde.

Nach der Predigt folgte die Weihe des neuen Altars in verschiedenen Stufen.  Als erste wurden die Reliquien an der Rückseite des Altars eingemauert, dann folgte die Salbung des Altars mit Chrisam. Dadurch  wird der Altar zum Symbol Christi (übersetzt: der Gesalbte). Während der Verbrennung des Weihrauches an fünf Stellen auf dem Altar sprach der Weihbischof das Weihegebet. Danach wurde der Altar wieder gereinigt, mit dem Altartuch bedeckt und mit Kerzen und Blumen geschmückt. Dann konnte die Eucharistie – die Danksagung – gefeiert werden.

Am Ende des Gottesdienstes folgte noch ein kurzes aber treffendes Grußwort des Patronatsherren, Graf von Degenfeld und der beiden 2. Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Frau Petra Schuster und Herrn Jan Arnold. Nach Dankesworten luden sie alle Anwesenden zum gemütlichen Austausch und Beisammensein im und um den Pater Anselm Schott-Saal ein.

An dieser Stelle sei allen von Herzen gedankt, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses großartigen Festes beigetragen haben

Von der Altarweihe gibt es einen Film, den Sie hier in der Kurzversion ansehen können.
Sie erhalten die Langversion (ebenfalls gekürzt, etwa 35 Minuten) im Pfarramt zum Preis von 8,00 €, ebenfalls im Pfarramt erhalten Sie eine DVD mit Fotos von der Altarweihe zum Preis von 3,00 €