Orgelweihe in Salach

Mit einem grandiosen Festtag beging die katholische Kirchengemeinde St. Margaretha am 11.11.2018 – dem Tag des Namenspatrons der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Hl. Martinus  – die feierliche Weihe ihrer neuen 492.000 EUR teuren Wiedenmann-Orgel. Weihbischof Dr. Johannes Kreidler ließ es sich nicht nehmen, dieses imposante in 18-monatiger Bauzeit durch die Orgelbauer-Familie Wiedenmann (Oberessendorf) erstellte Instrument persönlich in einem feierlichen Festgottesdienst zu weihen. Bereits im Vorfeld wurden viele Vorbereitungen getroffen, um dieses Ereignis zu einem denkwürdigen Tag für die Kirchengemeinde werden zu lassen, wobei an dieser Stelle allen Helfern und in allen verschiedenen Funktionen Beteiligten auf das Herzlichste gedankt sei!
Schon im Festgottesdienst in der vollbesetzten Kirche übertrug sich die feierliche Atmosphäre auf die Gottesdienstbesucher. Es begann mit der feierlichen Anrufung des Instruments durch Bischof Kreidler, der es sich nicht nehmen ließ, danach auf die Empore zu gehen, um dort das Instrument in Begleitung seiner Konzelebranten zu weihen. Nach den feierlichen Weihehandlungen ertönte zum ersten Mal das volle Werk der neuen Orgel. Kirchenmusikdirektor Gindele jubilierte auf dem neuen Instrument mit der Toccata über Ps. 146 „Preist den Herrn mit frohem Schall“ von Jan Zwart. In seiner Festpredigt ging Kreidler vor allem auf die Bedeutung der Musik im Gottesdienst ein. Die Musik und der durch die Orgel begleitete Gesang der Gläubigen sei nicht Selbstzweck, sondern wichtiger Bestandteil der Liturgie. Im gesungenen Wort drückten wir alle unsere Emotionen aus, von größter Freude bis zur tiefsten Trauer. Die Musik – besonders auch die „musica sacra“ – öffne in jedem von uns eine Ebene, die ohne Worte zu benutzen, Gedanken und Gefühle transportieren könne. KMD Gindele ließ im weiteren Verlauf der Festmesse die Vielfalt der Farben der neuen Orgel erklingen.
Nach Grußworten von Bürgermeister Stipp, dem Vorsitzenden des Orgelfördervereins, Michael Gruber, und dem Dank der beiden 2. Vorsitzenden des KGR, Petra Schuster und Jan Arnold, besonders an die Orgelbauer mit sehr persönlichen Geschenken erfolgte der feierliche Schlusssegen und das imposante Orgelnachspiel mit einer Toccata von John Weaver.
Während nach dem Gottesdienst reges Interesse an der neuen Orgel verbunden mit vielen Fragen an die Orgelbauer auf der Orgelempore herrschte, lud die Kirchengemeinde zu einem ausgezeichneten Mittagessen in Pater-Anselm-Schott-Saal ein. 
Der Nachmittag galt dem Orgelkonzert durch KMD Gindele, der unterstützt durch seinen Registranten, Organist Markus Zimpel, mit verschiedenen Orgelwerken aus mehreren Jahrhunderten die Vielseitigkeit der neuen Orgel klanglich demonstrierte. Ganz besonders wurde durch dieses Konzert, das von Michael Gruber moderiert wurde, die Vielseitigkeit des neuen Instruments dargestellt. Der Konzeption des süddeutschen Orgelbarock – angelehnt an die großen Orgel von Johann Nepomuk Holzhey mit der Vereinigung von Klangelementen aus Süddeutschland und Frankreich - konnte wunderbar in Klang und Literaturwahl nachgespürt werden. Peter Miller und Roland Seybold hatten mit Strahlern die Kirche in warme, weiche Farben getaucht und mittels Videoübertragung war das Spiel von KMD Gindele in der Kuppel der Apsis zu bestaunen. Wie ergriffen auch bei diesem Konzert die Zuhörer in der erneut vollbesetzten Kirche waren, zeigte sich beim spontanen „Flash Mob“, bei dem über 500 Konzertbesucher stehend ein ergreifendes „Halleluja“ anstimmten.
In seinem Dank an KMD Gindele als begleitendem Orgelsachverständigen in allen Phasen des Neubauprojekts und virtuosem Demonstrator der neuen Orgel wies Michael Gruber vom Orgelförderverein nochmals darauf hin, dass ca. 65.000 EUR in der Finanzierung des Orgelneubauprojektes noch aufzubringen wären. Pfeifenpatenschaften, die bereits während des ganzen Festtages großzügig gezeichnet wurden, werden auch in Zukunft dazu beitragen, diese Finanzierungslücke zu schließen.
Bei einem überragenden Kuchenbuffet und mit nicht enden wollenden Gespräche über die Eindrücke des Tages klang dieses „Highlight“ in der Geschichte von St. Margaretha aus.
 

Bilderbogen

Investitur und Begrüßung von Pfarrer Waldemar Wrobel

Am Sonntag, 16. September 2018 läuteten die Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Margaretha zu einer ungewohnten nachmittäglichen Zeit zur Investitur, der Amtseinführung des neuen Pfarrers Waldemar Wrobel. Viele Gemeindemitglieder aus Salach und Ottenbach, aber auch Gäste aus den bisherigen Gemeinden des neuen Pfarrers, aus Bopfingen und dem Allgäu, sowie Familienangehörige kamen in die festlich geschmückte Kirche. Eine sehr große Anzahl von Ministranten, Dekan Martin Ehrler, unser Administrator Pfarrer Bernhard Schmid, Pfarrer Dr. Angelo Unegbu und viele Geistliche begleiteten den neuen Pfarrer festlich in die Kirche. Der Dekan eröffnete den Gottesdienst. Zuerst begrüßte er den neuen Pfarrer. Anschließend verlas der zweite Vorsitzende des KGR in Ottenbach, Michael Hocke, die Ernennungsurkunde des Bischofs. Dieser folgte das Investiturversprechen von Pfarrer Waldemar Wrobel und das Glaubensbekenntnis. Danach wurde die Amtsübergabe mit weiteren Zeichen ausgedeutet: Zuerst übergab Dekan Ehrler Pfarrer Wrobel den symbolischen Kirchenschlüssel. Weiter folgten die Hinweise auf den Taufbrunnen, als den Ort der Weitergabe des Glaubens, auf den Ambo, dem Ort der Weitergabe des Wortes Gottes und den Altar, als den Ort der Eucharistie. Nach diesen ausdeutenden Zeichen geleitete der Dekan den neuen Pfarrer an seinen Priestersitz. Als erstes hießen Kinder der Kindergärten den neuen Pfarrer mit zwei Liedern willkommen, dann schlossen sich die Grußworte der Vorsitzenden des Kirchengemeinderats an. Jetzt konnte die Gemeinde mit dem neuen Pfarrer die Heilige Messe feiern. In seiner Predigt ging Pfarrer Wrobel auf die Evangelienstelle vom erfolglosen Fischfang ein. Das Netz – ob leer oder voll – stelle er in den Mittelpunkt, als Sinnbild für sein Wirken in unseren Gemeinden. Verbindungen knüpfen, miteinander in Verbindung bleiben – ob innerhalb der Gemeinde, ob in der Ökumene oder in der Zusammenarbeit mit der bürgerlichen Gemeinde. Dazu hatte er mit den Ministranten ein großes buntes Netz geknüpft, das als sichtbares Zeichen vor dem Altar ausgelegt wurde. Am Ende des Gottesdiensts folgten noch weitere Grußworte. Den Reigen eröffnete Bürgermeister Julian Stipp. Ihm folge Pfarrer Elschenbroich von der evangelischen Gemeinde, der am Vormittag ebenfalls in sein neues Amt eingeführt worden war. Weitere Grußworte kamen vom Rektor der Staufeneck-Schule Herrn Bayer, von den Ministranten und den Pfadfindern und zuletzt ergriffen noch einmal die beiden Vorsitzenden des KGR Frau Schuster und Herr Arnold das Wort und luden die Festgemeinde nach dem Gottesdienst zur Begegnung und gemütlichem Beisammensein auf den Kirchplatz und den Pater Anselm Schott-Saal ein. Davon machten die Anwesenden nachher ausgiebig Gebrauch, das wunderschöne Wetter lud noch lange zum Bleiben ein. Ein herzliches Vergelts Gott an alle, die dieses Fest so perfekt organisiert haben.

 

KGR-Aktuell: Kirchturmbeleuchtung

Ein 40 Jahre alter Wunsch wurde erfüllt: Der Kirchturm ist seit Allerheiligen beleuchtet

Man kann es im Rückblick kaum glauben: Bereits beim Beschluss des Kirchengemeinderats vom Dezember 1978 zur Kirchenrenovierung gab es Überlegungen, den Kirchturm anzustrahlen. Dies belegt ein von der Fa. Elektro-Mühleis, Salach, aus dieser Zeit übermittelter Lageplan. Das seinerzeit vorsorglich verlegte Erdkabel konnte nun 40 Jahre später freigelegt und zur heutigen Turmbeleuchtung verwendet werden.

Auch in Vorbereitung auf das 100jährige Jubiläum im Jahr 2005 hatte sich der Kirchengemeinderat im Frühjahr 2003 mit dem Thema auseinandergesetzt. Konkrete Maßnahmen wurden aus Kostengründen (Installation und vor allem Stromkosten im lfd. Betrieb) nicht umgesetzt.

Kein Wunder also, dass sich der Kirchengemeinderat im Zusammenhang mit der technischen Ertüchtigung der Kirche ab 2014 wiederholt mit diesem Thema beschäftigte. Dabei ging es einerseits um die Beleuchtung des Kirchturms, andererseits als Ergänzung auch um die Beleuchtung der 4 Buntverglasungen der Chorraumfenster im Altarbereich. Nach mehreren Beleuchtungsproben der Altarfenster musste diese Idee jedoch (aus technischen und finanziellen Gründen) verworfen werden.

Ein Jahr lang wurde danach alternativ die Turmbeleuchtung als „kleine Lösung“ mit 2 Flächenstrahlern auf den vorhandenen Masten der Straßenbeleuchtung bzw. 3 LED-Flächenstrahlern auf neuen Einzelmasten diskutiert und in mehreren Beleuchtungsproben getestet und bewertet. Der Aufwand wurde schließlich mit 4 865 € kalkuliert. Das lichttechnische Ergebnis der Flächenstrahler konnte jedoch nicht überzeugen. Damit blieb die gewünschte Komplettbeleuchtung des Kirchturms wieder einmal mehr nur auf der Agenda.

Großzügige Einzelspende machte die große Lösung möglich

In einem Gespräch zwischen Herrn Pfarrer Lukaschek und Herrn Siegfried Auchter als gebürtigem Salacher signalisierte Herr Auchter eine finanzielle Unterstützung zugunsten der Kirchturmbeleuch-tung. Hintergrund waren seine Wahrnehmungen in verschiedenen Nachbarstädten und –gemeinden. Dieses Stimmungsbild habe ihn immer wieder beeindruckt - und dies würde auch seiner Heimatkirche St. Margaretha guttun und sie „in ein neues Licht rücken“. Um verbindlich und zügig planen zu können, wurde dann im Einvernehmen mit seinem Sohn Ulrich für die Auchter Immobilien-GmbH eine Spende über die bisher bekannten Kosten zugesagt. Herzlichen Dank für diese großzügige Unterstützung.

Bei der Grundsatzentscheidung am 12. September 2017 zur Kirchturmbeleuchtung spielten dann gleich 3 Aspekte eine entscheidende Rolle:

  • Umstellung der gesamten Kirchenbeleuchtung auf heutige LED-Technik: Das heißt, zur Außenbeleuchtung reichen 14 LED-Scheinwerfer mit nur 14 W Leistung, davon 8 Strahler im Bereich der Pfarr-straße, 4 Strahler vom Friedhof her und 2 Strahler vom Dach der Sakristei
  • Die von der Auchter Immobilien-GmbH zugesagte maßnahmenbezogene Einzelspende mit 4 865 €
  • Bestätigung von Herrn Pfarrer Lukaschek zur Bereitstellung freier Mittel der Kirchengemeinde mit weiteren 5 000 €. Damit standen rd. 10 000 € zur Verfügung.

Ausführung weitgehend in Eigenleistung

Bei der Ausführungsplanung unterstützte Architekt Mario Hägele vom Atelier für Architektur und Lichttechnik aus Stuttgart mit der Vermittlung der erforderlichen LED-Scheinwerfer über die Fa. Projektleuchten GmbH aus Dortmund. Nach der Standortfestlegung und der Anlieferung der erforderlichen drei Masten wurde mit der Realisierung im Mai 2018 begonnen. Die Durchpressung zwischen Kirche und der oberen Pfarrstraße wurde von der Fa. Leonhard Weiss, Göppingen, mit einer Erdrakete und einem Kabelschutzrohr ausgeführt.
Die weiteren Maßnahmen, z.B.  Aufstellen von zwei 8 m langen verzinkten Masten und einem kleinen Sondermast auf dem Dach der Sakristei, wurden als Eigenleistungen ausgeführt. Ein herzlicher Dank gilt der Fa. Elektro-Mühleis für den fachkundigen Rat bei der Vorbereitung der Elektroinstallationen.

Ein besonderes Vergelt’s Gott richtet sich an Herrn Achim Dangelmeyr für die vielseitige Unterstützung bei der Vorbereitung und Montage einschließlich der erforderlichen Baumrückschnittarbeiten. Ferner Herrn Florian Ertl für die Unterstützung bei der Elektro-Fertigmontage sowie Herrn Roland Seybold bei der allgemeinen Ausführung.

Verabschiedung von Pfarrer Lukaschek

An den Sonntagen, dem 1. und 8. Oktober 2017 verabschiedeten die Gemeinden Salach und Ottenbach Pfarrer Lukaschek. Nach einer Wirkenszeit von nunmehr 14 Jahren verlagert er sein Wirkungsfeld in das untere Remstal nach Weinstadt-Endersbach, Beutelsbach, Rommelshausen, Kernen und weitere Gemeinden.

In Salach fiel die Verabschiedung auf den Erntedanksonntag, den 1. Oktober 2017. Im Anschluss daran haben verschiedene Redner und Gruppierungen von „ihrem Pfarrer“ mit verschiedenen Beiträgen Abschied genommen. Zuerst bedankte sich eine Abordnung der kroatischen Gemeinde mit einem Liedbeitrag, danach folgt Graf Ferdinand von Degenfeld-Schonburg. Pfarrer Siegfried Hösch von der evangelischen Gemeinde Salachs dankte mit sehr persönlichen Worten. Ihm folgte die Geschäftsführerin des ökumenischen Krankenpflegevereins Frau Weiler. Als kleine Überraschung traten Erzieherinnen und Kinder des Kindergartens St. Elisabeth auf und bedankten sich mit einem Lied. Ihnen folgte Salachs Bürgermeister Julian Stipp und die zahlreich erschienenen Pfadfinder mit dem obligatorischen Pfadfinderlied und einem Pfadfinderhemd als Geschenk. Timo Hommel, als dienstältester Ministrant, fasste mit viel Humor die kleinen Versprecher und Begebenheiten der letzten 14 Jahre zusammen. Bevor Pfarrer Lukaschek abschließend das Wort ergriff sprachen noch die beiden Vorsitzenden des KGR Frau Schuster und Herr Arnold das Wort und zu guter Letzt Dekan Martin Erler. Nach Dankesworten von Pfarrer Lukaschek waren alle Anwesenden zur Begegnung vor dem Pater Anselm Schott-Saal eingeladen.

In Ottenbach Festlich schritten, geleitet von einer nicht enden wollenden Schar von 57 Ministranten und Ministrantinnen, Pfr. Lukaschek und Pfarrer Angelo zum Altar. Pfarrer Lukaschek begrüßte die Mitfeiernden, er fühle sich allen sehr verbunden und dankte für zahlreiche Begegnungen, Gemeinsamkeiten und Erlebnisse, die er erleben durfte. Ein Hauch von Wehmut lässt schon jetzt an den kommenden Abschied denken.

Am Ende des Gottesdienstes lud der Zweite Vorsitzende des KGR, Herr Michael Hocke, zur Verabschiedung ein und dankte allen, die diese Feier mitgestaltet haben.

Den Auftakt machen die Ministranten mit dem Lied „Luky, unser Pfarrer, den wir im Herzen bewahren ...“,  in welchem sie ihren Dank an den Pfarrer auf ganz liebenswerte Art Ausdruck geben.

„Talentiert, humorvoll und belesen,“ so charakterisiert der Patronatsherr, Bernhard Graf von Rechberg und Rothenlöwen, Pfr. Lukaschek und betont dessen Verbundenheit mit der gräf­lichen Familie. Tolle Minis bescheinigte Pfarrer Guillet von der ev. Christuskirche Eislingen-Ottenbach unserer Kirchengemeinde. Er wünschte Pfarrer Lukaschek viel Erfolg bei der neuen Herausforderung und gab ihm als Geschenk eine Lutherbibel mit auf den Weg ins Rems­tal.

„Die Zeit mit Dir war wunderbar...“ Dieses Abschiedslied widmeten die Kinder unseres Kindergartens St. Elisabeth Pfr. Lukaschek und von jedem einen lieben Gruß.

Eine gelungene Charakterisierung von Pfr. Lukaschek hörten wir von Herrn Bürgermeister Franz  und Rektor a. D. Herrn Kottmann.

Der Zweite Vorsitzende Herr Hocke erinnerte auch an die Projekte, die in der Amtszeit von Pfr. Lukaschek durchgeführt bzw. auf den Weg gebracht wurden. Noch wichtiger aber waren die seelsorgerischen Aufgaben. Ein Meilenstein war die Begleitung der Gemeinden Salach und Ottenbach bei der Weiterentwicklung und Festigung der Seelsorgeeinheit.

Kinder lagen Pfr. Lukaschek besonders am Herzen, der Kontakt mit Alten und Kranken war ihm wichtig. Legendär auch die Pilgerreisen. Mit dem Wissen von Pfr. Lukaschek erschienen die Kathedralen noch heller - all das wird fehlen. Mit Pfr. Hennig wurde die Ökumene vorangebracht, und die Gottesdienste an den Hochfesten mit Chor und oftmals Orchester waren echte Highlights. „Die Zukunft unserer Gemeinde,“ da war sich der Zweite Vorsitzende sicher, „wird Ihnen auch weiter am Herzen liegen, der Kontakt wird nicht abreißen.“

Als Abschiedsgeschenk erhielt Pfr. Lukaschek von der Kirchengemeinde ein Bild der Ottenbacher Künstlerin Frau Abendschein mit einem Rahmen vom Glasstudio Funk. Mit allen guten Wünschen von der Gemeinde schloss der Zweite Vorsitzende.

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfr. Lukaschek dem Kirchenchor mit seinem neuen Chorleiter, Herrn Lukas Bauer, dem Musikverein, dem Handharmonikaclub, dem Chorkreis, der Band Schwenglisch, dem Organisten und allen irgendwie Beteiligten herzlich.

Den Mitfeiernden wünschte er alles, alles Gute und Gottes Segen in der Begegnung mit Jesus Christus.

Am Schluss des Gottesdienstes sangen die Ministranten die Nationalhymne von Kroatien.

Danach waren alle in den Antoniussaal zum Stehempfang eingeladen, wo sich jeder noch persönlich von Herrn Pfarrer Luka­schek verabschieden konnte.

Altarweihe 27. Mai 2017

Rund 11 Monate waren seit der Schließung der Kirche im Juli 2016 vergangen. Inzwischen verwandelte sich die Kirche zuerst in eine Trümmerlandschaft, danach in eine Baustelle, auf der sich die verschiedensten Handwerker die Türklinke in die Hand gaben. Gespannt erwarteten viele den Tag der Wiedereröffnung und die feierliche Weihe des neuen Altars.

Am Samstag, den 27. Mai 2017 war es nach vielen Vorbereitungen so weit. Viele Gemeindemitglieder – auch aus Ottenbach und den umliegenden Gemeinden und geladene Gäste - hatten sich in der geschmückten Kirche versammelt. Der Musikverein Salach, der Kirchenchor und der Chor con spirito begleiteten festlich den Gottesdienst, der von Weihbischof Dr. Johannes Kreidler geleitet wurde.

Nach der Predigt folgte die Weihe des neuen Altars in verschiedenen Stufen.  Als erste wurden die Reliquien an der Rückseite des Altars eingemauert, dann folgte die Salbung des Altars mit Chrisam. Dadurch  wird der Altar zum Symbol Christi (übersetzt: der Gesalbte). Während der Verbrennung des Weihrauches an fünf Stellen auf dem Altar sprach der Weihbischof das Weihegebet. Danach wurde der Altar wieder gereinigt, mit dem Altartuch bedeckt und mit Kerzen und Blumen geschmückt. Dann konnte die Eucharistie – die Danksagung – gefeiert werden.

Am Ende des Gottesdienstes folgte noch ein kurzes aber treffendes Grußwort des Patronatsherren, Herrn Graf von Degenfeld und der beiden 2. Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Frau Petra Schuster und Herrn Jan Arnold. Nach Dankesworten luden sie alle Anwesenden zum gemütlichen Austausch und Beisammensein im und um den Pater Anselm Schott-Saal ein.

An dieser Stelle sei allen von Herzen gedankt, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses großartigen Festes beigetragen haben

Von der Altarweihe gibt es einen Film, den Sie hier in der Kurzversion ansehen können.
Sie erhalten die Langversion (ebenfalls gekürzt, etwa 35 Minuten) im Pfarramt zum Preis von 8,00 €, ebenfalls im Pfarramt erhalten Sie eine DVD mit Fotos von der Altarweihe zum Preis von 3,00 €